Psychotherapeutische Praxis

Dipl.-Psych. Lydia Schwonke

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Diplompsychologin Lydia Bahn

Praktische Aspekte


Wie sieht eine Psychotherapie konkret aus?

Therapeut und Patient treffen sich in regelmäßigen Abständen zu Gesprächen (meist wöchentlich). Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten. Bei Bedarf können auch Doppelsitzungen (100 Minuten) gehalten werden.

Hierbei werden wir gemeinsam den Ursachen Ihrer psychischen Probleme auf den Grund gehen, Ziele zur Veränderung setzen, mögliche Veränderungsmaßnahmen besprechen und an deren Durchführung arbeiten.

Dabei ist es sinnvoll und üblich, daß wir uns zunächst für bis zu fünf probatorische Sitzungen (=Probesitzungen) zusammensetzen, um uns gegenseitig kennenzulernen und festzustellen, ob Sie sich eine Psychotherapie mit mir als Therapeutin vorstellen können, denn Ihr Vertrauen ist Voraussetzung für eine gelungene Behandlung. Außerdem überprüfe ich als Psychotherapeutin in diesen fünf Sitzungen, ob eine Psychotherapie in Ihrem Falle sinnvoll, notwendig und erfolgversprechend ist. Danach wird ein Psychotherapieantrag an Ihre Krankenkasse gestellt, bei der diese in der Regel unter Zuhilfenahme eines kompetenten Gutachters die Indikation für Psychotherapie von ihrer Seite überprüft und die Kostenübernahme bewilligt. Bei privaten Krankenkassen wird dieses Antragsverfahren nicht immer verlangt. Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse! Die Bearbeitung des Psychotherapieantrags kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, bevor die eigentliche Therapie begonnen werden kann.

Die Dauer der Psychotherapie ist individuell sehr unterschiedlich. Bei einer Verhaltenstherapie liegt sie meist zwischen 25 und 60 Sitzungen.


Fragen

Vielleicht haben Sie noch Fragen zur Durchführung der Psychotherapie. Ich beantworte selbstverständlich jede Frage gerne am Telefon oder per E-Mail. Hier zunächst die Antworten auf einige häufig gestellte Fragen:


Ist eine Überweisung vom Arzt notwendig?

Für Kassenpatienten, Beihilfeberechtigte und die meisten Privatversicherten nein. Sie können direkt zu dem von Ihnen gewählten Psychotherapeuten gehen. Nur noch sehr wenige private Kassen halten an dieser veralteten Praxis fest. Privatversicherte sollten sich daher vor Beginn der Psychotherapie bei ihrer Kasse nach den Modalitäten erkundigen. Es ist allerdings notwendig, bis zur Beendigung der probatorischen Sitzungen sich von einem Arzt Ihres Vertrauens untersuchen zu lassen, um eine körperliche Versursachung Ihrer psychischen Probleme auszuschließen (sog. Konsiliaruntersuchung).


Muß ich zuzahlen?

Kassenpatienten müssen lediglich die Praxisgebühr von 10 Euro pro Quartal entrichten (wenn Sie nicht davon befreit sind oder eine Überweisung vom Hausarzt oder einem Facharzt haben), ansonsten werden die Kosten vollständig von der Krankenkasse übernommen. Beihilfeberechtigte und Privatversicherte müssen meist nicht zuzahlen, es gibt jedoch private Krankenkassen, die nicht den vollen Stundensatz übernehmen oder auch die Stundenzahl pro Jahr, für die sie die Kosten übernehmen, beschränken. Dies erfragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse. Meine Rechnung richtet sich nach den üblichen GOP-Sätzen (Gebührenordnung für Psychotherapeuten).


Ich bin privat versichert. Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für Psychotherapie?

Dies hängt von Ihrem individuellen Vertrag mit der Krankenkasse ab. Die meisten Kassen übernehmen die vollen Kosten für Psychotherapie, es gibt jedoch von Kasse zu Kasse Unterschiede. Daher bitte ich Sie zu Ihrer eigenen Absicherung, sich vor der Behandlung bei Ihrer Kasse nach den Modalitäten für die Kostenübernahme einer Psychotherapie zu erkundigen. Dabei gilt es zu erfragen,

  • ob in Ihrem Vertrag die Kostenübernahme für Psychotherapie enthalten ist (es gibt individuelle Verträge, die dies ausschließen)
  • ob es eine Begrenzung in der Stundenzahl gibt, die von der Kasse erstattet wird
  • wie die Erstattungshöhe für Psychotherapie in Ihrem Krankenversicherungstarif ist
  • ob eine vorherige Beantragung der Psychotherapie erforderlich ist und wenn ja, auf einem speziellen Formular, mit Bericht an den Gutachter? Werden probatorische Sitzungen erstattet?
  • ob eine ärztliche Verordnung verlangt wird
  • ob sonstige besondere Bedingungen für die Kostenübernahme gelten



Wie sieht es bei Beihilfeberechtigung aus?

Die Beihilfe übernimmt die vollen Kosten für Psychotherapie, soweit dies nicht schon von Ihrer Krankenkasse übernommen wird. Gelegentlich teilen sich auch private Krankenversicherung und Behilfe die Kosten. Dies erfragen Sie bitte bei Ihrer Beihilfestelle. Dort erhalten sie auch die Antragsformulare, die Sie bitte zu einer unseren ersten Sitzungen mitbringen. Die Beantragung der Psychotherapie erfolgt wie bei gesetzlichen Krankenkassen (s.o. Wie sieht eine Psychotherapie konkret aus?)


Wird der Inhalt der psychotherapeutischen Gespräche vertraulich behandelt?

Selbstverständlich. Psychotherapeuten unterliegen wie Ärzte gesetzlich der Schweigepflicht. Außenstehende wie Verwandte, Bekannte, Arbeitgeber oder Kollegen, auch die Mitarbeiter der Krankenkasse erhalten keinen Zugang zu dem Inhalt unserer Gespräche. Sie dürfen auch nicht erfahren, daß Sie sich in psychotherapeutischer Behandlung befinden (ausgenommen, diese Information ist notwendig, wie z.B. gegenüber Ihrer Krankenkasse beim Psychotherapieantrag oder gegenüber Ihrem behandelnden Arzt bei der Überweisung zur Konsiliaruntersuchung). Wenn inhaltliche Informationen über Sie oder Ihre Behandlung weitergegeben werden müssen (wie z.B. gegenüber dem Gutachter zur Bewilligung einer Therapie oder in Qualitätszirkeln gegenüber anderen Psychotherapeuten zur Qualitätssicherung innerhalb der Psychotherapie), so geschieht dies anonymisiert.


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